Badischer Winzerkeller eG BreisachAnbaugebiet Baden Origine Sorten Auxerrois, Chardonnay, Gewürztraminer, Grauer
Burgunder, Gutedel, Kerner, Muskateller,
Müller-Thurgau, Riesling, Ruländer, Silvaner
Weißer Burgunder, SpätburgunderVarieties Marken/Lagen Badischer Winzerkeller (ca. 75 Mitglieder) Brands Vertrieb Diesen Wein - jetzt bestellen. Klicken Sie hier.
Distribution Besucherinfo Besichtigung, Führung mit weinprobe Visitor info Strasse Zum Kaiserstuhl 16 Street address Ort 79206 Breisach City Land Deutschland, Germany Country Tel.: 07667/900-0 Phone Fax 07667/900-232 Fax Notizen Der Badische Winzerkeller Breisach Wir machen Qualität
Mehrere hundert Erzeugerabfüllungen, nach Jahrgang, Sorte und Lage ausgebaut, verlassen jährlich unser Haus - sehr zur Freude aller Genießer des badischen Weines. Eine fein abgestimmte Symbiose traditioneller Verfahren und moderner Techniken führt zur Herstellung von Weinen, die höchsten Ansprüchen genügen.
Dank der Weitsichtigkeit badischer Winzer entstand 1952 eine große, moderne Kellerei, die sich im Laufe der Jahre zu einem der leistungsstärksten Betriebe des Landes entwickelte.
Dem Badischen Winzerkeller sind 38 vollanliefernde Winzergenossenschaften angeschlossen, die ihren gesamten Traubenertrag an die Zentrale zur Kelterung bringen. Zusätzlich wird von 37 weiteren teilanliefernden Genossenschaften ein vertraglich festgelegter Anteil nach Breisach gebracht.
Insgesamt sind in diesem Genossenschaftsverbund 6.000 badische Winzerbetriebe eingeschlossen, die über eine Durchschnittsgröße von nur jeweils 0,5 ha verfügen (ca. 5.600 Flaschen à 0,75 l). Das Einzugsgebiet der angeschlossenen Betriebe reicht vom Bodensee hinauf im Norden bis Tauberbischofsheim (Badisches Frankenland).
Mittlerweile werden von 40 Winzern ca. 120 Hektar ökologisch bewirtschaftet. Auf der Flasche wird dies durch das ECOVIN-Siegel dokumentiert.
Historisches
Bis zur Regentschaft des Markgrafen und späteren Großherzog Karl Friedrich von Baden (gest. 1811) lebten die Weinbauern in Leibeigenschaft und in der Fron, d.h. sie hatten den kirchlichen und weltlichen Landesherren ein Zehntel ihrer Ernte abzuführen. Mit der Befreiung traten auch gleichzeitig die Probleme für den Winzer wie fehlendes Wissen über Kellertechnik, Kapitalbedarf, Absatz etc. auf - er war überfordert und verarmte.
Der vitale Pfarrer und Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob gründete 1881 die erste badische Winzergenossenschaft. Er entfachte den Willen zur Selbsthilfe - fast in jeder Ortschaft entstand eine Winzergenossenschaft. Diese schufen sich auch ihre gemeinsamen Institutionen zur Vermarktung wie 1932 die "Landeswerbestelle des Badischen Weinbaus", ab 1968 die "Weinwerbezentrale badischer Winzergenossenschaften GmbH Karlsruhe". Über 100 Genossenschaften machten sich in dieser Zeit gegenseitig Konkurrenz mit entmutigenden Ergebnissen.
Gründung der gemeinsamen Kellerei
So entstand der Wille zur Gründung einer ersten gemeinsamen Kellerei: Zentralkellerei Kaiserstühler Winzergenossenschaften e.G. mit Sitz in Breisach im Jahre 1952. Es war eine reine Bezirkskellerei, die äußerst erfolgreich war und die schon 2 Jahre später in eine Landeszentrale für Gesamtbaden umgewandelt wurde: Sie nannte sich Zentralkellerei Badischer Winzergenossenschaften.
Ihre erste eigene Kellereianlage aus dem Jahre 1970 wurde durch einen imposanten Neubau im Jahre 1982 ersetzt, der auf einer Freifläche an der Peripherie Breisachs errichtet wurde. Die neue Kellerei wurde nach modernsten Gesichtspunkten gebaut und in den letzten Jahren auch immer wieder der neuesten Entwicklung angepaßt. Sie hat eine imponierende Größe und kann nicht nur über 100 Millionen Liter Wein und Most aufnehmen sondern sie übernimmt auch die Kelterung der Trauben, sowie den Ausbau und die Vermarktung der Weine.
Notes Karten und Route
Map and Route
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